Effizienter Lernen - Arbeiten - Leben! Der Selbstmanagement und Zeitmanagement Podcast!

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Der Selbstmanagement Podcast

Transkript

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00:00:00: Du stehst auf und machst deine Morgenroutine.

00:00:03: Arbeitest deine Totuliste ab, gehst abends noch ins Gym.

00:00:07: Alles auf Autobelot!

00:00:09: Und alles klingt mega produktiv.

00:00:12: Aber wann hast du dich eigentlich das letzte mal gefragt?

00:00:15: Bringt mir das eigentlich noch etwas?

00:00:18: Die Verhaltenspsychologie kennt nämlich ein Phänomen dass kaum jemand auf dem Schirm hat die sogenannten Zombie-Routinen.

00:00:25: Gewohnheiten die sich so tief eingeschliefen haben dass sie automatisch laufen ohne dass du es merkst, dass sie längst nichts mehr für dein Leben, für deinen Mehrwert in deinem Leben beitragen.

00:00:36: Deine fünf Uhr Aufstehroutine die dich nur müder macht!

00:00:39: Dein Schurnalink das zum sinnlosen Ritual geworden ist oder dein wöchentliches Team-Meeting das niemand braucht.

00:00:46: In dieser Podcast vorgezeichne ich dir wie du deine Gewohnheiten auditierst, Zombie-Routinen entlarvest und mit dem Quaterly Habit Audit einen oder ein System bekommst, das dafür sorgt dass deine Routinen für dich arbeiten und nicht gegen dich.

00:01:03: Und damit Hallo und herzlich willkommen in dieser Podcastfolge!

00:01:09: Lass mich eines gleich klarstellen ich will hier über Gewohnheiten beschen, ganz im Gegenteil.

00:01:14: Gewohnheit sind enorm wichtig.

00:01:17: Gewohnhalten tragen dazu bei, dass dein Leben einfacher wird.

00:01:21: Gewohlheiten tragen dazu dabei, das dein willensstärke Akku an Energie behält und vieles mehr.

00:01:27: Und wir haben das Thema Gewohnheiten in diesem Podcast schon sehr oft besprochen.

00:01:32: Was wir aber noch gar nicht besprochen haben, sind die sogenannten Zombie-Routinen.

00:01:36: Und genau darüber will ich heute mit reden, wir werden also uns anschauen was diese Zombie- Routinen sind und warum du nicht merkst dass sie eigentlich keinen Mehrwert mehr haben.

00:01:46: Wir werden uns anschaut die fünf Wahnsignale die Zomberroutine hier raus ausstrahlen!

00:01:52: Und wir werden uns das Quarterly Habit Audit oder das Vierteljährliche Gewohnheitsüberprüfungsformat damit mich jetzt nicht wieder ein paar E-Mails erreichen, weil ich zu viel Denkli spreche.

00:02:08: Wir werden uns auch das selbstverständlich anschauen.

00:02:11: und lasst eine Notlist wenn wir schauen wie kannst du dieses Audit regelmäßig verankern?

00:02:16: Also lass uns gleich mal loslegen mit dem ersten Abschnitt des Podcasts.

00:02:20: und der erste Abschnitt handelt darum was Zomberroutinen sind und warum du sie eigentlich nicht merkst.

00:02:26: Und dazu sehen wir uns einmal die Definition von Zombie-Routinen an.

00:02:30: Es sind nichts anderes als Gewohnheiten, die waren auch irgendwann einmal nützlich aber sie haben ihren Zweck verloren und trotzdem laufen sie weiter weil sie eben automatisiert sind.

00:02:43: In der Verhaltenspsychologie ist das so dass Gewohnheit einfach aus einem Auslöser, einem Verhalten oder einer Belohnung bestehen.

00:02:50: Bei Zombie- Routinen ist die Belohnungen verschwunden aber der Automatismus der läuft weiter.

00:02:58: Als Analogie kann es so sagen, wie wenn du ein Abo hast dass du vergessen hast zu kündigen.

00:03:02: bei mir ist das meistens für irgendwie Netflix und Co.

00:03:05: ich habe es zwar nicht vergessen zu künden ich nutze es nur einfach nicht oder viel zu selten und es fließt aber trotzdem monatlich Geld ab.

00:03:12: und nur damit.

00:03:13: ich sage ja ich habe netflix aber und wenn ich will dann kann ich mal schauen aber eigentlich schaue ich da nicht rein oder ganz ganz selten rein.

00:03:20: also das ist schon etwas was wichtig ist und das ist halt die Definition von Zombie-Routinen.

00:03:27: Was sind jetzt so typische Zombie- Routinen?

00:03:29: oder was können Beispiele dafür sein?

00:03:30: Und bitte, da sind jetzt allgemeine Beispiele, werdet ihr jetzt nicht auf dich persönlich oder mündst ihr nicht auf Dich persönlich um... Die Beispelte, die ich jetzt nenne kann für Dich mega wertvolle Routine sein!

00:03:40: Für andere aber komplette Zombie- routinen also zum Beispiel die fünf Uhr Morgenroutine und ich erwähne die extra weil ich so ein Fünf bis Fünfoer Dreißig Aufsteht Typ bin Und ich hab die eigentlich nie gestartet, sondern ich bin halt einfach der Typ dafür.

00:03:54: Aber wenn du die gestartet hast weil du das von einem berühmten CEO in einen Buch empfohlen bekommen hast oder in einem Top-Podcast gehört hast aber du eigentlich der Chronotyp Wolf bist dann bist du halt morgens um fünf an Wrak Und du bist es trotzdem, dass du diese Gewohnheit schon länger ausführst.

00:04:11: Weil du einfach nicht der Kronotyp dafür bist!

00:04:15: Oder was ich sehr oft mitbekomme in Unternehmen die wöchentlichen Status-Metting, die niemand absagen will obwohl alle genau wissen das es Zeitverschwendung ist oder die Du tust mir du.

00:04:25: Die Du seit drei Jahren nutzt aber die nicht funktioniert und die Du eigentlich nur machst weil Du es schon immer so machst... ...oder die Cero Inbox Routine die eigentlich gar nicht notwendig ist, weil gewisse Emails könntest du auch morgen übermorgen oder in einer Woche bearbeiten.

00:04:41: Aber es stresst dich einfach wenn das da ist oder was auch immer.

00:04:44: Oder der Sport um achtzehn Uhr nach der Arbeit und wo du zu dieser Zeit schon vollkommen erschöpft bist und die Einheiten immer schlechter und schlechter werden.

00:04:52: All das können Beispiele für Zombie-Routinen sein!

00:04:55: Und warum merkst Du's eigentlich nicht?

00:04:57: Ich habe Sie schon kurz erklärt – Das Gehirn ist darauf optimiert Gewohnheiten zu automatisieren.

00:05:02: Das spart natürlich kognitive Energie.

00:05:05: Sobald eine Routine automatisch läuft, hört einem dein bewusster Verstand auf sie zu hinterfragen und je länger eine Gewohnheit besteht desto tiefer ist sie eingeschliffen und desto schwerer ist es sie als Problem zu erkennen.

00:05:19: Und dazu kommt noch was anderes.

00:05:21: wir verbinden unserer Identität nämlich mit unseren Routinen.

00:05:25: Ich bin jemand der um fünf Uhr aufsteht.

00:05:27: Ja das fühlt sich an wie ein Teil von dir ob sich es nicht eher anfühlt wie Selbstverrat.

00:05:35: Das alles musst du dir ansehen und an all dem kannst du merken, dass das eine Zombie-Routine ist Und das gesetzte abnehmenden Erträger spielt da auch hinein.

00:05:45: Die Forschung zeigt die ersten Wiederholungen einer neuen Gewohnheit erzeugen den größten Automatisierungseffekt.

00:05:50: danach flacht aber die Kurve meistens ab.

00:05:53: Und übertragen wir das jetzt auf Routinen, der Nutzen einer Gewohnheit ist am Anfang am größten.

00:05:58: Nach Monaten oder vielleicht sogar nach Jahren kann er aber, wogemerkt er muss nicht!

00:06:02: Aber er kann gegen Null gehen... ...aber der Zeitaufwand den du für diese Routine benötigst bleibt gefakturgleich.

00:06:11: und deswegen schauen wir uns jetzt in weiterer Folge die fünf Warnsignale an, die eine Sombiroutine hat und die wir auf jeden Fall unter die Lupe nehmen müssen und die du erkennen musst, um diese Zombie-Routinen einfach ja los zu werden.

00:06:28: Signal Nummer eins – Du kannst den Nutzen nicht mehr benennen!

00:06:32: Die Frage warum magst du das?

00:06:34: Wenn die Antwort ist weil ich es schon immer so mache dann ist Alarmstufe Zombie.

00:06:39: Das ist schlicht und einfach so.

00:06:40: Und das ist etwas was du Klipp und Glauben nennen musst.

00:06:44: Was ist der Nutzen dieser Routine Wenn du das nicht kannst und wenn du es nicht wie aus der Pistole geschossen kannst, dann ist Alarmstimmung bei Signal eins.

00:06:54: Signal Nummer zwei Du machst es mit inneren Widerstand.

00:06:57: Das ist nicht ein gesunder Wider- stand beim Aufbau von Gewohnheiten.

00:07:00: Der ist vollkommen normal.

00:07:01: Die ersten sechzig-siebzig Tage in einer Gewohnheit Ist vollkommen Normal Dass du da ja immer diesen leichten Idealerweise leichten manchmal auch schwereren Wider Stand hast.

00:07:11: Nein!

00:07:11: Das ist es nicht.

00:07:11: Es ist dieser dumpfe Wider stand Bei etwas dass du schon lange machst Das Gefühl von, naja ich muss das halt tun.

00:07:18: Es gehört einfach dazu.

00:07:19: Also wenn du solche Floskeln wie ich muss es halt mal tun oder das gehört einfach dazu oder sowas in der Richtung sagst ja dann ist es auch blöd.

00:07:28: und dann ist Zombie Alarm bei Signal Nummer zwei.

00:07:32: Signal Nummer drei!

00:07:32: Du würdest es nicht neu starten.

00:07:35: Versucht das Gedankenexperiment auf möglichst viele deiner Routinen auszuspielen.

00:07:39: Wenn du diese Gewohnheit noch nicht hättest, würdest du sie heute bewusst starten?

00:07:43: Würdest du Sie heute bewusst neu

00:07:45: einführen?".

00:07:46: Und wenn die Antwort Nein ist... dann ist die Frage Warum hast Du sie denn eigentlich

00:07:51: noch?!

00:07:51: Wenn die Antwort nein ist, dann ist Zombie Alarm bei Signal Nummer drei!

00:07:57: Signal Nummer vier kein messbarer Fortschritt mehr.

00:08:00: Die Routine beginnt mit einer Verbesserung und viele Routine beginnen am Beginn mit Verbesserungen.

00:08:06: Mit der Zeit wird das weniger und weniger, jetzt ist eigentlich der Zweck nicht mehr erfüllt.

00:08:15: Der Platz für diese Routine war blockiert.

00:08:18: Das ist Zombie Alarm Nummer vier.

00:08:21: Signal Nummer fünf du verteidigst sie emotional!

00:08:24: Das machen wir wahnsinnig gerne gerade bei Gewohnheiten und Routinen die sich schon sehr lange in unseren Kopf und in unserem Unterbewusstsein eingeschliffen haben.

00:08:32: Und wenn jemand fragt, brauchst du das wirklich?

00:08:36: und du sofort defensiv wirst?

00:08:38: Dann hält dich nicht logisch an der Gewohnheit fest.

00:08:41: Sondern Identität!

00:08:43: Das ist der schwerste Test.

00:08:45: Denn wenn gewohnheiten Teil deiner Geschichte geworden sind, fühlt sich das loser als ein Anlierenversagen.

00:08:50: Aber das Gegenteil es war... Es ist nicht Versagen.

00:08:53: Ganz im Gegenteils.

00:08:54: Es ist Platz für Neues machen.

00:08:56: Platz für Besseres machen Und das ist halt wirklich extrem wichtig.

00:09:00: Also wenn du sie emotional verteidigst, dann ist Zombie Alarm Nummer fünf ganz laut am Schrecken!

00:09:08: Jetzt haben wir die Alarm-Stufen erkannt und jetzt müssen wir uns natürlich anschauen wie überprüfen wird das?

00:09:13: Deswegen habe ich es ja schon am Anfang gesagt, dass das vierteljährliche Gewohnheitsaudit wirklich wirklich wichtig.

00:09:20: Und dazu nächstes Mal vielleicht Bob die Frage auch jetzt gerade in deinem Kopf auf, warum vierteljährlich?

00:09:25: Ja ganz einfach.

00:09:25: Monatliches definitiv zu oft.

00:09:28: Manche Wohnheiten brauchen Zeit um zu wirken, jährlich auf der anderen Seite es zu selten.

00:09:33: Dann haben sich die Zomberroutinen meistens schon festgesetzt und je festgesetzter sie sich haben umso schwerer ist es sie wieder loszuwerden.

00:09:40: Das könnte man natürlich sagen alle halben Jahre, was meiner Meinung nach auch okay ist.

00:09:44: Also entweder machst du es quadralweise oder halbjährlich.

00:09:47: ich würde sagen das ist so der sweet spot entweder quadralsweise oder Halbjährlich.

00:09:51: da hast Du genug Daten um den Trend zu erkennen und Du bist früh genug dran um ihn zu korrigieren wenn er nicht passt.

00:09:58: Und wie könnt ihr so ein Audit jetzt step by step einfach ausschauen?

00:10:02: Naja In vier Schritte können wir es unterteilen, Schritt Nummer eins ist mal die Inventur.

00:10:06: Da ist einfach mal Sinn und Zweck dass du einfach mal alle Routinen und alle Gewohnheiten die du so hast aufschreibst.

00:10:11: Und sagen wir nicht wirklich alles!

00:10:14: Die Morgenroutine, die Abendroutine dann vielleicht die Arbeitsroutinen, die Fitnessroutine ,die Kommunikationsroutinnen, die wöchentlichen Meetings all das was regelmäßig in deinem Leben passiert.

00:10:26: Und da vielleicht der Typ geht so den typischen Tag beziehungsweise die typische Woche in deinem Kopf durch.

00:10:32: Nimm gern Kalender zur Hand, nimm gerne Notulisten zur Hand und versuch mal zu erkennen und nachzudenken was das alles ist.

00:10:39: Das dauert ca.

00:10:40: fünfzehn Minuten, das musst du nicht an einem Tage erledigen.

00:10:43: Du kannst es nach fünfzehnten Minuten auch liegen lassen und am nächsten Tag nochmal drüber schauen, am übliernächsten.

00:10:48: Da können noch Dinge hinzukommen.

00:10:50: Das ist nicht weiter dramatisch!

00:10:51: Ich will mir gerade bei der ersten Inventur sogar... bewusst ein paar Tage Zeit lassen, um auch wirklich immer wieder darüber nachzudecken und für möglicherweise Routinen an die du am ersten oder zweiten Tag nicht gedacht hast, am dritten Tag zu erkennen.

00:11:05: Das ist dann eine sehr, sehr vollständige Liste.

00:11:07: wenn du das Allit dann wirklich vierteljährlich machst, dann brauchst du da wirklich nur einmal darüber nachdenken.

00:11:12: was habe ich im letzten Vierteljahr für Routine eingeführt?

00:11:14: Und macht das Sinn oder macht es nichts Sinn?

00:11:16: Dann ist es definitiv schon einfacher!

00:11:18: Also Schritt Nummer eins ist mal die Inventur.

00:11:21: Schritt Nummer zwei ist der drei Fragenfilter den drüber zu setzen.

00:11:24: Jede Gewohnheit auf der Liste drei Fragen zu beantworten für jede Gewohnkeit.

00:11:30: Also Frage Nummer eins, welches konkrete Ergebnis liefert mir das?

00:11:35: Nicht was es liefern sollte sondern was es tatsächlich liefert!

00:11:40: Das ist nämlich ein bedeutender Unterschied.

00:11:42: also welches konkretes Ergebnis liefert mir das.

00:11:45: Zweiter Punkt würde ich das heute noch starten wenn ich nicht schon hätte?

00:11:50: Also würde ich die Routine, die Gewohnheit heute noch mal starten wenn ich sie nicht schon irgendwann in der Vergangenheit gestartet hätte.

00:11:58: Und Frage Nummer drei auf einer Skala von eins bis zehn wie viel Energie gibt mir das oder wieviel Energie kostet es mich?

00:12:06: Also so ging überstellen von Energie geben und Energie kosten.

00:12:11: also wie viele Aufwand muss ich betreiben um diese Routine am Leben zu halten und zu betreiben?

00:12:15: und wie viel energie kommt am Ende wirklich raus?

00:12:18: Und dann bekommt jede Gewohnheit eine Bewertung.

00:12:21: Entweder behalten oder anpassen, oder streichen.

00:12:25: und damit kommen schon zu Schritt drei nämlich die Entscheidung was du für die Gewohnheiten behalten willst.

00:12:33: das läuft das bringt Ergebnisse das kostet auch wenig.

00:12:36: dann bitte macht es unbedingt weiter.

00:12:38: Top!

00:12:38: Wir brauchen viele Routinen und viele Gewohnheiten in unserem Leben.

00:12:41: Je mehr, desto besser.

00:12:42: natürlich darf man es auch nicht übertreiben aber es ist definitiv gut wenn wir viele Gewohnhalten in unserem leben haben.

00:12:49: Dann gibt sie Kategorie zwei die kategorie anpassen.

00:12:52: der Kern dieser Gewohnheit und Routine ist gut Aber die Ausführung muss sich ändern.

00:12:57: zum Beispiel du schreibst ein Journal aber Du solltest vielleicht überlegen ob das Format zu wechseln nichts sinnvoll ist.

00:13:04: statt deiner Dankbarkeitsliste vielleicht eine einzige Frage Zum Beispiel was man heute die mutigste Entscheidung nicht getroffen habe.

00:13:11: Oder was will ich morgen besser machen als heute?

00:13:14: Und ja, da gibt es viele Möglichkeiten.

00:13:17: auch dass du zum Beispiel beim Thema Sport wir hatten sehr vorhin ein Beispiel.

00:13:21: Sport nicht um achtzehn Uhr machst sondern vielleicht Sport morgens vor der Arbeit machst wenn die Energie noch da ist.

00:13:27: Vielleicht bist Du genau der Typ und da kannst Du halt drüber schauen.

00:13:30: okay das sind gut aber die gehören angepasst das ist die Kategorie.

00:13:34: und dann gibts noch die kategorie streichen.

00:13:37: Da sagst du halt, danke für den Dienst, den du mir erwiesen hast.

00:13:40: Aber es ist Zeit die Gewohnheit zu beenden, bewusst zu beende ohne schlechtes Gewissen zu beendet.

00:13:47: Du darfst dich ohne weiteres von Gewohnheiten verabschieden und das ist definitiv etwas was vollkommen okay ist.

00:13:54: Und du darfst auch mal ja un dankbar sein weil du vielleicht zeitvergeulert hast mal auch dankbar seien dass sie dich über einen gewissen Zeitraum deines Lebens begleitet hat.

00:14:03: aber Es ist halt jetzt vorbei und du darf sagen Du hast mir zwei Jahre lang geholfen und jetzt brauche ich etwas anderes.

00:14:11: Und du darfst auch sagen, ich habe es mit dir versucht aber du hast mir nicht geholpen und jetzt brauch ich etwas Anderes oder jetzt versuch ich etwas andres.

00:14:18: Das ist vollkommen okay.

00:14:20: also behalten, anpassen, streichen das ist mal ganz ganz wichtig.

00:14:22: und damit sind wir schon beim Schritt Nummer vier.

00:14:24: wenn du nämlich etwas streichst dann entsteht da eine Lücke und Schritt Nummer V ist die Lücke zu füllen.

00:14:30: Wenn du eine oder vielleicht sogar mehrere Zombieroutinen streichest Ist das eine Lücke, sowohl eine zeitliche Lücke wie auch eine mentale Lücke?

00:14:40: Beides also.

00:14:41: Und die Frage was brauche ich jetzt in dieser Lebensphase sollte dann im Vordergrund stehen.

00:14:47: nicht dass was vor zwei Jahren gebast hat Die alten Routinen und Gewohnheiten Das ist alles was vor einem Jahr vor zwei jahren vor fünf Jahren vor zehn Jahren vielleicht gebast Hat.

00:14:56: die frage die du das stellen musst ist Was brauche Ich Jetzt Genau In Dieser Lebensphase?

00:15:02: Und ich würde dir empfehlen, maximal eine neue Gewohnheit pro Quartal.

00:15:06: Nicht fünf!

00:15:06: Die Forschung zeigt da ganz eindeutig die Erfolgsquote steigt dramatisch wenn du isoliert an einer einzigen neuen Gewohnheiten arbeitest und die Neubewohnheit bekommt wirklich ein Quartale Bewährungszeit.

00:15:19: in der Regel sind es Ja, Speedspot zwischen sechzig und siebzig Tagen.

00:15:23: Das ist der wissenschaftlich belegte Durchschnitt für eine Ausbildung einer Gewohnheit nicht die einundzwanzig Tage, die da oft herumkurven.

00:15:30: ja vielleichte Gewohnheiten und einfachste Gewohnheten mögen auch den Ein- und zwanzig Tag gestiegen aber im Durchschnitt sind sechsundsechzig Tage also so zwischen Sechzig Und Siebzig.

00:15:39: nagelt ich jetzt nicht auf Sechsundsechtzig fest.

00:15:41: Zwischen Sechzich und Siebzicht Tage ist der Korrektor wo ich sage Ich trainiere mir eine Gewohntheit an Und das ist definitiv cool.

00:15:49: Ja, und da sind halt vielleicht die Werktage eines Quartals sogar ein bisschen weniger.

00:15:54: Das ist wichtig!

00:15:55: Also füll die Lücke mit einer einzigen neuen Gewohnheit – und zwar einer, die du jetzt gerade in dieser Lebensphase sehr gut brauchen kannst.

00:16:04: Ja und damit bist du mit dem vier Schritteplan deines vierteljährlichen Audits durch.

00:16:10: Und dann gilt es nur noch das Audit im Kalender zu verankern, also feste Termine Janu, April, Juli, Oktober wenn Du es viertelljährlich massen willst von mir aus jeweils am ersten Samstag des Monats dauer wird wenn Du das mal drin hast beim ersten Mal vielleicht ein bisschen länger aber wenn Du's mal drinnen hast wird das dreißig bis sechzig Minuten maximal dauern.

00:16:29: wichtig ist Mach's alleine, mach es in Ruhe.

00:16:32: Machs ohne Ablenkung!

00:16:34: Du darfst sehr gerne Hilfsmittel verwenden wie ein Notizbuch oder ein simples Spreadsheet wo du das einträgst und so weiter.

00:16:41: also das darf durchaus passen.

00:16:43: und optional oder idealerweise sogar kannst du den Gewohnheitsreview Termin auch mit deinem generellen Vierteljahres Audit dass ich ja auch sehr empfehle und für mich immer mache die Quartalsanalyse sozusagen beziehungsweise den Quartal Review.

00:16:59: Mit idealer Weise kannst du das natürlich verbinden und ist es eins von dem anderen.

00:17:04: Und das ist etwas, was wichtig ist!

00:17:06: Wenn Du das verankerst, dann stellst Du sicher, dass Du keine Zombie-Routinen in Deinem Leben hast.

00:17:13: Bevor wir zum Abschluss dieser Podcast Folge kommen vielleicht kennst Du jemanden der Zombie- Routine in seinem Leben hat und der die auch loswerden sollte?

00:17:20: Dann freue ich mich wenn Du diese Podcast Folge mit der betreffenden Person da ist.

00:17:24: Von meiner Seite vielen lieben Dank für die Weiterempfehlung.

00:17:27: hier Fassen wir zusammen.

00:17:30: Die Wohnheiten sind keine heiligen Kühe, aber sie sind Werkzeuge und sie sind hervorragende Werkzeige.

00:17:36: Und Werkzeugen muss man aber regelmäßig prüfen ob sie noch scharf sind, ob sie am richtigen Platz sind oder überhaupt noch in die Werkzeugkiste gehören.

00:17:46: Du hast die Erlaubnis!

00:17:47: Du darfst Gewohnheiten loslassen, die dir mal wichtig waren.

00:17:52: Das ist kein Scheitern sondern das ist Wachstum.

00:17:55: Als Sofortmaßnahme wenn du jetzt Gleich in die Umsetzung gehen willst, nimm dir jetzt fünf Minuten.

00:18:00: Schreib drei Routinen auf, die du über seit Jahren machst und dann stell dir für dich die Frage würde ich das heute noch starten?

00:18:06: Und wenn die Antwort davon nein ist, dann hast Du schon eine Zombie-Routine gewonnen!

00:18:11: Wenn Du das Ganze noch mit viel mehr System machen willst und Anleitung machen willst, dann freue ich mich, wenn wir uns in der Selbstmanagement Rocks Masterclass möglicherweise wiedersehen.

00:18:21: da gibt es nämlich für das alles Strategien und Systeme.

00:18:25: Den Link dazu findest du in den Shownotes.

00:18:28: Das soll's für heute schon wieder gewesen sein, vielen Dank dass Du dabei warst.

00:18:32: ich wünsch Dir alles Liebe.

00:18:34: genießt den Tag.

00:18:34: machts gut tschau tschaud.

Über diesen Podcast

Dieser Podcast liefert dir wöchentlich Ideen zum effizienteren Arbeiten, Lernen und Leben. Es gibt kein Patent-Rezept zum Thema Selbstmanagement, aber es gibt viele Tipps, Tricks und Informationen mit denen du dein Selbstmanagement massiv verbessern kannst.

Wenn du also produktiver und effizienter werden und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben haben willst, bist du in diesem Podcast genau richtig.

von und mit Thomas Mangold

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